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Headhunting für Stiftungen –

mit Verständnis für Zweck, Governance und Wirkung. 

 

Zusammenfassung

Stiftungen tragen Verantwortung für Zwecke, die über Generationen hinauswirken – in einem Umfeld, das fachlich anspruchsvoller und gesellschaftlich sichtbarer geworden ist. Ob Nachfolgeregelung im Stiftungsrat, Professionalisierung der Geschäftsstelle oder strategische Neuausrichtung: Die richtigen Führungspersönlichkeiten entscheiden über Glaubwürdigkeit, Wirkung und langfristige Zweckerfüllung.

 

Warum Wirz & Partners?


Als erfahrenes Headhunting-Unternehmen kennen wir die Besonderheiten des Schweizer Stiftungssektors: die Balance zwischen strategischer Führung und operativer Umsetzung, die Anforderungen der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht (ESA) und die Governance-Prinzipien, die im gemeinnützigen Kontext Bestand haben. Mit einem strukturierten Suchprozess und klarem Blick auf kulturelle Passung besetzen wir Positionen im Stiftungsumfeld effizient – und nachhaltig.

Zwischen Ehrenamt und Professionalisierung: Wo der Stiftungssektor steht 

 

Ende 2024 waren in der Schweiz 13’722 gemeinnützige Stiftungen im Handelsregister eingetragen – mit einem kumulierten Vermögen von rund 100 bis 150 Milliarden CHF. Mit 15 Stiftungen pro 10’000 Einwohner zählt die Schweiz zu den weltweit führenden Zentren der Philanthropie – rund sechsmal mehr als in Deutschland oder den USA. Der Sektor wächst kontinuierlich – und mit ihm die Anforderungen an seine Führung.  

 

Über viele Jahre hinweg war die Führung von Stiftungen stark ehrenamtlich geprägt. Dieses Bild wandelt sich zunehmend. Ein anhaltender Gründungsboom – allein 298 neue Stiftungen im Jahr 2024 – verdeutlicht, dass insbesondere vermögende Privatpersonen ohne direkte Erben Stiftungen verstärkt als Instrument der nachhaltigen Vermögens- und Nachlassgestaltung nutzen.  Quelle

 

Parallel dazu steigen die Erwartungen an Transparenz, Wirkungsmessung und professionelle Governance. Stiftungen, die diesen Wandel aktiv gestalten wollen, sind auf Führungspersönlichkeiten angewiesen, die sowohl den Stiftungszweck als auch die operativen und strategischen Anforderungen moderner Organisationen gleichermassen verstehen. 

 

Die Herausforderungen sind dabei häufig sektorübergreifend ähnlich: die Gewinnung unabhängiger Persönlichkeiten für den Stiftungsrat, die neben fachlicher Expertise auch zeitliche Verfügbarkeit und eine glaubwürdige Identifikation mit dem Stiftungszweck mitbringen.

 

Hinzu kommt das Spannungsfeld zwischen gewachsener Tradition und notwendiger Erneuerung sowie die steigende Erwartung an Geschäftsführungen, über die Verwaltung hinaus aktiv zu gestalten – etwa in den Bereichen Impact Measurement, Digitalisierung und strategische Kommunikation. 

 

Struktur und Schwerpunkte des Schweizer Stiftungssektors 

 

Der Schweizer Stiftungssektor zeichnet sich durch eine breite thematische Diversifikation aus. Die Förderzwecke reichen von sozialen Fragestellungen über Kultur und Bildung bis hin zu globaler Gesundheitsförderung und nachhaltiger Entwicklung.

 

Trotz dieser Vielfalt lassen sich mithilfe der Daten des ESA Stiftungsverzeichnisses  klare Schwerpunktbereiche identifizieren, die unterschiedliche Anforderungen an Governance, Führung und fachliche Expertise stellen. Ein differenziertes Verständnis dieser Sektoren ist entscheidend für die gezielte Besetzung von Schlüsselpositionen.

Sozialwesen (30%)

Fokus auf gesellschaftliche Grundversorgung und soziale Kohäsion: Armutsbekämpfung, Integration, Kinder- und Jugendförderung, Alter und Pflege sowie Inklusion. Häufig stark operativ geprägt und eng mit öffentlichen Institutionen verzahnt.

Unsere Branchenexpertise
Kunst & Kultur (ca. 27%)

Förderung von kulturellem Erbe und zeitgenössischem Schaffen – von Museen und darstellenden Künsten bis zu Literatur und Medien. Spannungsfeld zwischen Tradition, öffentlicher Sichtbarkeit und langfristiger Förderstrategie.

Unsere Branchenexpertise
Internationale Förderung (ca. 20%)

Global ausgerichtete Stiftungsarbeit in den Bereichen humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, globale Gesundheit sowie Governance und Menschenrechte. Erfordert internationale Erfahrung und komplexe Stakeholdersteuerung.

Unsere Branchenexpertise
Bildung (ca. 13%)

Investitionen in Wissensaufbau und Innovation: von Hochschulförderung und Stipendien bis zu MINT, Digitalisierung und lebenslangem Lernen. Zunehmend dynamischer Bereich mit steigender Zahl an Neugründungen.

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Gesundheit & Life Sciences (ca. 6%)

Fokus auf medizinische Forschung, Prävention und Versorgung – von Onkologie und seltenen Krankheiten bis zu MedTech und Public Health. Stark wissensgetriebenes Umfeld mit hoher regulatorischer Komplexität.

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Umwelt & Nachhaltigkeit (ca. 4%)

Dynamisch wachsender Bereich mit Fokus auf Klimaschutz, Biodiversität, nachhaltige Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft. Zunehmend strategisch geprägt und eng verknüpft mit globalen Nachhaltigkeitszielen.

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Weitere Sektoren

Umfasst unter anderem Wirtschaft & Unternehmertum, Recht & Zugang zum Recht, Religion & Ethik sowie Sport und gesellschaftliche Innovation. Heterogenes Feld mit oft spezialisierten oder interdisziplinären Förderansätzen.

Führung mit klarem Fokus auf Wirkung und Zweck 

 

Die Anforderungen an Führungspersönlichkeiten im Stiftungsumfeld unterscheiden sich grundlegend von jenen in anderen Sektoren. Wirkungsorientierung ist dabei keine kommunikative Positionierung, sondern Ausdruck einer verankerten Haltung. Die Unabhängigkeit von Stiftungsräten ist sowohl regulatorisch gefordert als auch zentral für die institutionelle Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig erfordert das Agieren in häufig ressourcenbewussten Strukturen ein hohes Mass an Effizienz und Qualitätsanspruch – eine eigenständige und anspruchsvolle Führungsdisziplin. 

 

Hinzu kommt die regulatorische Realität: Das seit 2024 revidierte Stiftungsrecht verpflichtet Stiftungen zur jährlichen Offenlegung der Vergütungen gemäss Art. 84b ZGB und stärkt gleichzeitig die Flexibilität des Stifters bei der Anpassung von Organisationsstruktur und Zweck. Wer in einer Stiftung Führungsverantwortung übernimmt, muss diese Dynamik durchdringen – und damit konstruktiv umgehen. Quelle  

 

Wir besetzen Positionen, bei denen genau das zählt:

  • Geschäftsführer/in mit Fokus auf Stakeholder-Management, Förderprogramme und organisatorische Professionalisierung – oder mit Erfahrung in der Gründungs- und Aufbauphase
  • Stiftungsratsmitglied (unabhängig) mit Finanz-, Rechts- oder Fachexpertise und einem tiefen Verständnis für treuhänderische Verantwortung
  • Head of Programmes / Fördermanagement für die inhaltliche Steuerung von Förderaktivitäten, Partnerbeziehungen und Wirkungsevaluation
  • CFO / Head of Finance für strategische Vermögensbewirtschaftung, Anlagebegleitung und regulatorische Compliance
  • Head of Communications für transparente Berichterstattung gegenüber Begünstigten, Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden

 

Ein Sektor mit Tiefe: Was wir aus dem Schweizer Stiftungswesen kennen

 

Der Schweizer Stiftungssektor ist deutlich heterogener, als es auf den ersten Blick erscheint. Er umfasst sowohl international tätige Förderstiftungen mit milliardenschweren Vermögen als auch lokal verankerte Organisationen mit schlanken Strukturen – und zahlreiche Ausprägungen dazwischen. Was sie verbindet, ist die klare Zweckbindung: Sie ist nicht disponibel und bildet den zentralen Referenzpunkt für jede Form von Führung. 

 

Wir orientieren uns an den Anforderungen, die in den professionellsten Schweizer Stiftungen gelten – und übertragen dieses Verständnis auf die individuelle Situation unserer Kunden.

 

Vier prägende Stiftungstypen:

 

1. Grosse Förderstiftungen Einrichtungen wie die Jacobs Foundation, die Ernst Göhner Stiftung oder die Gebert Rüf Stiftung setzen den Massstab für professionelles Grantmaking, Impact-Reporting und Stiftungsrats-Governance. Ihre Strukturen verlangen Führungspersönlichkeiten mit strategischer Reife und einem tiefen Verständnis für Wirkungsmessung.

 

2. Unternehmensnahe Stiftungen Einrichtungen wie die Fondation Hans Wilsdorf oder die Stiftung Sandoz verbinden unternehmerische Herkunft mit gemeinnützigem Zweck. Ihre Führungsstrukturen verlangen Persönlichkeiten, die Unternehmenslogik und Stiftungsauftrag gleichermassen verinnerlicht haben.

 

3. Operative Stiftungen wie die Aga Khan Foundation oder zahlreiche Sozial- und Gesundheitsstiftungen führen eigene Programme, Institutionen und Projekte. Sie brauchen Führungspersönlichkeiten mit unternehmerischem Denken, fachlicher Tiefe und starkem Umsetzungswillen.

 

4. Familien- und Nachfolgestiftungen Mit dem revidierten Stiftungsrecht 2024 gewinnen Familienstiftungen an Attraktivität. Zukünftig muss in der Schweiz nicht mehr auf angelsächsische Trusts oder liechtensteinische Konstrukte zurückgegriffen werden. Quelle

 

Dieser Strukturwandel schafft wachsenden Bedarf an erfahrener, diskreter Führungsbegleitung in einem sensiblen Umfeld. 

Besetzung mit Haltung: Warum Diskretion und Werteverständnis hier entscheidend sind

 

Im Stiftungsumfeld ist Vertrauen die härteste Währung. Begünstigte, Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden beobachten, wie Führung gelebt wird – nicht nur, wie sie auf dem Papier steht. Eine Fehlbesetzung im Stiftungsrat oder in der Geschäftsführung wirkt sich nicht nur auf die interne Dynamik aus, sondern auf die Reputation der gesamten Stiftung.

 

Faktoren wie die Höhe des verwalteten Budgets, die Anzahl der unterstellten Mitarbeitenden sowie das Aufgabenspektrum spielen eine entscheidende Rolle bei der Definition des richtigen Profils – müssen aber immer im Kontext des Stiftungszwecks bewertet werden. Was in einer Unternehmensberatung als starke Führungspersönlichkeit gilt, kann im Stiftungskontext fehl am Platz sein.

 

Wirz & Partners agiert als Sparringspartner für Stiftungsräte, Geschäftsführungen und Gründerfamilien. Wir erfassen das Anforderungsprofil rasch, identifizieren die spezifischen Erfolgsfaktoren – und entwickeln daraus ein Suchprofil, das über den Lebenslauf hinausgeht. Zweckidentifikation, Unabhängigkeit und Werthaltung sind bei uns keine Randnotiz, sondern zentrale Auswahlkriterien.

Warum Wirz & Partners?

  • Sektorspezifisches Know-how – tiefes Verständnis für Stiftungsrecht, Governance-Anforderungen und die Logik wirkungsorientierter Organisationen
  • Strukturierter Suchprozess – effizient, transparent und bewährt
  • Diskretion & Vertraulichkeit – sensibler Umgang mit Besetzungsprojekten in einem werteintensiven Sektor
  • Langfristige Passung – wir denken über die Besetzung hinaus: Zweckidentifikation, Unabhängigkeit und Werthaltung sind zentrale Auswahlkriterien
  • Exklusives Netzwerk – statt offener Ausschreibung sprechen wir Führungspersönlichkeiten zielgerichtet direkt an – auch wenn sie nicht aktiv suchen

 

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