Wie finanziert man Wachstum, ohne die Unternehmenskultur zu verlieren?
Transkript
Wer eine reife Finance-Organisation übernimmt, erbt selten ein Chaos.
Häufiger erbt er eine Frage: Was macht man mit dem Freiraum, der entsteht, wenn das
a Tagesgeschäft längst läuft?
Bei einem Mandat für die Position Deputy CFO in einem Schweizer Softwareunternehmen
stand genau das im Zentrum. Das Unternehmen war über zwei Jahrzehnte organisch
gewachsen, inhabergeführt mit einer reifen Finance-Funktion, stand nun aber vor
einer Phase, die absehbar externes Kapital erfordern würde, ohne dabei die Kultur
zu verlieren, die diesen Erfolg erst ermöglicht hatte.
Ein Lebenslauf allein zeigt nicht, ob jemand für diese Aufgabe geeignet ist.
Deshalb ließen wir die Kandidaten zwei Case Studies durchlaufen.
Die erste prüfte, wie jemand eine externe Finanzierungsrunde vorbereitet und den
Unternehmenswert für die heutigen Aktionäre maximiert.
Die zweite prüfte, wie sich das Unternehmen mit modernen Kennzahlen steuern lässt,
ohne die gewachsene Führungskultur zu gefährden.
Der Unterschied zwischen den beiden Runden zeigte mehr als jedes Interview.
Kapitalmarktlogik lässt sich lernen.
Ob jemand ein inhabergeführtes Unternehmen tatsächlich steuern kann, ohne dessen
Substanz zu verlieren, zeigte sich erst im zweiten Szenario.
Die Position wurde nach vier Monaten erfolgreich besetzt mit einer Person, die
beides mitbrachte. Sowohl Kapitalmarktreife als auch
Kulturgefühl.
Wirz & Partners ist eine Schweizer Executive-Search-Boutique mit fundierter Expertise in der Besetzung von Finance- und C-Level-Positionen. Wie diese Expertise in der Praxis aussieht, zeigt ein Mandat für die Position Deputy CFO / Head Finance & Controlling bei einem international tätigen Schweizer Software-Unternehmen: ein Betrieb, der über zwei Jahrzehnte organisch gewachsen ist, inhabergeführt bleibt und dessen Finance-Funktion längst reif und eingespielt ist — nun aber vor einer Phase steht, die absehbar externes Kapital erfordert, ohne die unternehmerische Kultur zu verlieren, die diesen Erfolg erst möglich gemacht hat.
Ein Lebenslauf zeigt nicht, wer dieser Doppelaufgabe gewachsen ist. Deshalb setzte Wirz & Partners im Auswahlprozess zwei mandatsspezifisch konfigurierte Case Studies ein, jeweils als 15-minütige Präsentation vor dem Executive-Management-Team. Die erste prüfte, wie eine Person eine externe Finanzierungsrunde vorbereitet und den Unternehmenswert für die heutigen Aktionäre maximiert. Die zweite prüfte, wie sich das Unternehmen mit einem modernen Kennzahlen-Set steuern lässt, ohne die gewachsene Führungskultur zu gefährden.
Der Unterschied zwischen beiden Runden zeigte deutlich mehr als ein klassisches Interview: Finanzielles Fachwissen lässt sich vergleichsweise gut einschätzen und ist bis zu einem gewissen Grad erlernbar. Ob jemand aber tatsächlich versteht, wie sich ein inhabergeführtes Unternehmen steuern lässt, ohne dessen Substanz zu verlieren, zeigt sich erst im direkten Vergleich beider Szenarien.
Die Position wurde erfolgreich besetzt — mit einer Person, die beides mitbrachte: die Fähigkeit, Investoren zu überzeugen, und den Blick, die Unternehmenskultur zu bewahren. Mehr zur Methodik von Wirz & Partners und zu Case Studies als Qualifizierungsinstrument finden Sie im Video.